Als geneigter Bergfahrer „kennt“ man viele große Passstraßen der Alpen – zumindest vom Namen. Ein für die meisten Radler weißer Fleck sind die Pässe des italienischen Piemonts. Zum Teil schmale, einspurige Straßen mit oftmals bescheidener Asphaltqualität, die aber in eine unglaubliche Bergwelt führen.

Zwei dieser Passperlen haben Klaus Hartmann, Josef Rotheneder, Franz Schnitzer und Gerhard Trimmel während einer 4-tägigen Rennradtour befahren: Den Colle di Sampeyre mit 2.284 m und den Colle dei Morti mit 2.481 m, wobei letzterer als angeblich schönster Pass der Alpen gilt. Danach ging es über den etwas bekannteren Col de la Lombarde nach Frankreich.


Start der Tour vor der Kirche in Sampeyre im Vareitatal.

Der erste Anstieg der Tour führte auf den Colle di Sampeyre.

Durch blühende Wiesen ging es immer höher.

Auf den Passstraßen im Piemont ist es einsam, wie auch diese Bild vermuten lässt.

Wenn Straßen in sehr abgelegene Regionen führen, fehlt auch ab und zu der Asphalt.

Der gegenüberliegende Mont Viso mit 3.841 m versteckte sich leider in den Wolken.

Am höchsten Punkt des Colle di Sampeyre auf 2.284 m.

Großartige Ausblicke in die Bergwelt der Cottischen Alpen während der Abfahrt ins Mairatal.

Schmal und kurvig - bergab ist hier eine eher defensive Fahrweise ratsam.