Gruppe von Mountainbikern am Granittrail.

Bilder vom Waldviertler Granittrail

Herrlich war’s! Zu neunt radelten wir im Juni 2021 von Gmünd im Waldviertel über den Granittrail bis Persenbeug an der Donau. Auch den Heimweg bewältigten wir am Rad – nämlich über eine interessante Strecke durch das Melktal zurück ins heimatliche Pielachtal. Hier ein „best of“ der Bilder vom Waldviertler Granittrail

Etappe 1 von Gmünd bis Groß Gerungs

Nach der Anreise per Zug starteten wir am Stadtplatz von Gmünd die Tour über den Granittrail. Nächster Zwischenstopp war wieder ein Platz, dieses Mal der sehenswerte Rathausplatz von Weitra.

Mountainbike-Gruppe am Stadtplatz von Gmünd.
Am Stadtplatz von Weitra.

Ab Weitra führte uns der Trail durch das hügelige obere Waldviertel, viel Landschaft inklusive …

Mountainbiker mit dem Schloss Weitra im Hintergrund.

Natur pur am idyllischen Frauenwieserteich. Ein wunderbarer Platz, wo wir eine willkommene Pause einlegten.

Am Frauenwieserteich.

Am Abend erreichten wir Groß Gerungs. Die vorbereitete „Zusatzschleife“ wollte – auch wegen der Hitze – keiner mehr fahren und so ließen wir den Tag im Gastgarten gemütlich ausklingen.

Tag 2: Durch den Weinsberger Wald ins Yspertal

Ohne Startfoto geht gar nichts – so auch in Groß Gerungs am Morgen des zweiten Tages. Blauer Himmel und topmotivierte Biker. Beste Voraussetzungen also …

Grün, grün und nochmals grün: Die zweite Etappe führte uns mehrmals durch herrliche Wälder, die mit ihrem Bodenbewuchs nochmals „grüner“ wirken, als man es sonst gewohnt ist. Typisch für das Waldviertel sind natürlich auch die braungefärbten Bäche. Mit den vielen Grüntönen bot sich uns ein fantastisches Farbenspiel. Übrigens, wir haben es auch kurz andiskutiert: Die Braunfärbung der Bäche stammt vom hohen Huminsäuregehalt des Bodens.

Typische Braunfärbung eines Waldviertler Baches.
Gruppe von Mountainbikern am Granittrail.

Zum Waldviertel gehören auch die vielen Teiche. Hier etwa der Dürnbergteich in der Nähe von Bärnkopf.

Am Dürnbergteich.

Über den Stifterteich erreichten wir Gutenbrunn und wenig später ging’s mit uns bergab: Aber nur am Rad, denn wir verließen die Höhen des Waldviertels und rauschten hinab ins Yspertal. Unser Etappenziel war der Landgasthof Peilsteinblick, wo wir kulinarisch bestens versorgt wurden und natürlich auch die Nacht verbrachten.

Hitzige Schlussetappe durch das Melktal

Am dritten und letzten Tag unserer Tour führte uns der Granittrail zunächst auf den Ostrong. Über das Kraftwerk Ybbs-Persenbeug wechselten wir ins heimatliche Mostviertel. Unser Guide war sehr gut vorbereitet und so radelten wir bei Temperaturen jenseits der 30° C über „einige interessante Wege im Melktal, wo sonst fast keiner hinkommt“, so unser Tourenführer. Und ja, das stimmte auch; es war aber tatsächlich eine ganz feine Strecke …

Radfahrer am Donaukraftwerk Persenbeug.

Einen kurzen, geschichtlichen Zwischenstopp legten wir am Soldatenfriedhof nahe Wieselburg ein: Im Gebiet von Wieselburg-Purgstall befand sich nämlich zwischen 1915 und 1918 das größte Kriegsgefangenenlager der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Danach radelten wir über Nebenstraßen und Schotterwege Richtung Oberndorf/Melk.

Zwei Mountainbiker, im Hintergrund die Gemeinde Oberndorf.

Eine besondere Challenge war wegen der Hitze und dem in der Sonne liegenden Anstieg die Auffahrt auf den Texinger Berg. Eine Trinkpause in Texing war die Folge, danach absolvierten wir den letzten Anstieg auf’s Gsoll und genossen die wohlverdiente Abfahrt nach Kirchberg/P. Ebenso „wohlverdient“ war auch die Einkehr bei unserem Vereinswirtn Hubert Kalteis


Alle weiteren Ausfahrten findest du in unserem aktuellen Tourenprogramm …