Rennradtour durch die Wachau

Eine herrliche Rennradtour durch das UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbe Wachau. Der Rückweg erfolgt durch den Dunkelsteinerwald mit einigen Überraschungen …

Wachau

Ausrüstung: Rennrad
Länge: 119 Km
Höhenunterschied: 1.440 Hm
Niedrigster Punkt: 198 m
Höchster Punkt: 622 m

Karte, Höhenprofil und GPS-Daten

Download: GPX-Daten

Disclaimer: Es handelt sich weder um eine geführte Tour noch um eine Veranstaltung. Das Fahren auf dem angegebenen GPX-Track erfolgt auf eigene Gefahr und Rechnung. Der Radclub Pielachtal übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder Verletzungen. Über die Befahrbarkeit der Wege und Straßen hat sich jeder User vor Fahrtantritt selbst zu versichern.

Kurz zum Streckenverlauf …

Von Kirchberg/Pielach aus nehmen wir den kürzesten Weg in die Wachau. Das heißt in der Praxis: Einfahren über den Luftberg, nach Mank folgt der Sooßer Berg und über Loosdorf sowie Albrechtsberg gelangen wir über eine verkehrsarme Nebenstraße an die Donau.

Der Donau folgen wir flussabwärts und fahren von nun an knapp 30 Kilometer durch die wunderschöne Wachau. Apropos „wunderschön“: Wir wollen die Wachau natürlich von ihrer wunderschönen Seite erleben und wählen deshalb den Radweg und nicht die Bundesstraße. Generell ist das Rennradfahren am Radweg des rechten Donauufers kein Problem, nur an einigen wenigen Tagen im Jahr ist viel Betrieb am Radweg. Aber an solchen Tagen, wie etwa der Zeit um die Marillenblüte, ist auch auf der Bundesstraße viel Verkehr.

Zurück zur unserer Tour durch die Wachau. Erstes Highlight ist Schönbühel mit seinem herrlichen Schloss in ebensolcher Lage. Seit 2020 verläuft der Radweg hier übrigens direkt an der Donau entlang (Update April 2021: auf genau diesem Abschnitt steht ein Fahrverbotsschild inkl. „Radfahren verboten“!) und führt dann direkt durch Schönbühel. Der ursprüngliche Radweg entlang der Bundesstraße samt Anstieg ist also Geschichte. Bergauf geht es durch Schönbühel aber trotzdem …

Danach folgt der naturbelassene Schönbühler Donau-Altarm – für Naturliebhaber ein Traum von Radweg! Gleichzeitig rückt mit der Ruine Aggstein ein weiteres Wahrzeichen der Wachau in unser Blickfeld.

Bei den „Arnsdörfern“ (gemeint ist Ober-, Mitterarnsdorf, Hofarnsdorf und Bacharnsdorf) nimmt dann die Heurigendichte merklich zu. Das soll kein Aufruf zur Einkehr sein, aber eine Option, die man nicht ganz außer Acht lassen sollte …

Ein weiterer Genuss für den Pedaleur folgt ab St. Lorenz bis Rossatz, wo der Radweg herrlich durch die Wein- und Obstgärten führt. Fernab jeglichen Autoverkehrs lässt sich die Wachau hier wunderbar genießen. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich das am anderen Donauufer liegende Dürnstein mit seinem Stift und seiner Burgruine. Die Wachau präsentiert sich hier von ihrer besten Seite!

Retour durch den Dunkelsteinerwald

Ab Rossatz folgt Teil zwei unserer Rennradtour: Wir verlassen den Radweg und biegen kurz nach Rossatz in den Windstallgraben ein. Nun folgen ca. 25 Kilometer durch den Dunkelsteinerwald, die nicht zu unterschätzen sind. Das ständige Bergauf und Bergab kann durchaus zermürbend werden, falls man bereits im Windstallgraben eine gewisse Leere in seinen Beinen verspürt. Mit der vorangegangenen Rollerei durch die Wachau ist es nun definitiv vorbei. Nach dem ersten längeren Anstieg durch den Windstallgraben ist unser nächstes Ziel Gansbach. Danach folgt eine sehr interessante Variante, die eher selten befahren wird, aber landschaftlich ganz typisch für den Dunkelsteinerwald ist: Nämlich die Strecke über die Dörfer Besenbuch, Lauterbach und Griechenberg. Bei Letzterem lassen wir den Dunkelsteinerwald hinter uns und über Obergrafendorf radeln wir wieder zurück nach Kirchberg/Pielach.

Fotos von der Rennradtour durch die Wachau

Am Radweg kurz vor Schönbühel.
Blühende Obstbäume in der Wachau.
AmRadweg in der Wachau.