Rennradurlaub auf Sardinien, Teil 1

Etwas ganz Feines aus dem RCP-Fotoarchiv, das bisher nicht veröffentlicht wurde! Franz Tischer und Gerhard Trimmel reisten im Herbst 2016 nach Sardinien und verbrachten hier einen einwöchigen Rennradurlaub. Quartier bezogen sie in der Bucht von Orosei und erkundeten von hier aus die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Zumindest jenes Gebiet, das sich im Rahmen von Tagestouren so „erfahren“ lässt. Wie die folgende Bilderreihe der Tage eins bis drei zeigt, war es eine wunderschöne „Scouting-Tour“. Teil 2 folgt in Kürze …

Cala Ganone – ein Klassiker an der Ostküste

Cala Ganone ist genial! Durch einen Tunnel auf etwa 500 Metern Höhe passiert man eine parallel zum Meer verlaufende Gebirgskette. Danach folgt eine Abfahrt auf bestem Asphalt bis ans Meer nach Cala Ganone, inklusive Abstecher zur Cala Fuili (Bild 3). Das eigentliche Highlight aus Rennradfahrersicht ist der Rückweg: Eine alte Betonstraße führt durch eine bizarre Felslandschaft auf den Passo di Littu.

An der Küste nach Posada, bergige Rückfahrt durch’s Landesinnere

Passo Genna Silana: Traumpass in Traumlandschaft

Ein Rennradurlaub auf Sardinien ohne die panoramareiche Straße über den Passo Genna Silana geht praktisch nicht! Denn diese Bergstraße durchquert das großflächige Supramonte-Gebirge und verbindet Orosei mit Tortoli im Süden des Passes. Dazwischen liegen 75 Kilometer! Der Pass selber ist nur 1.017 Meter hoch; wenn es bergauf geht, dann bei durchwegs „flachen“ fünf Prozent. Doch die Berglandschaft ist von vielen tiefen Schluchten durchzogen und zwingt die Straße zu vielen, „großartigen“ Umwegen. Landschaftlich top!

Positiv kommt hinzu, dass von Süden eine zweite Straße auf den Genna Silana führt. Somit ergibt sich sogar (fast) eine Rundtour, in Summe macht das ca. 150 tagesfüllende Kilometer.

Die zwei Bilder oben zeigen die Passhöhe des Genna Silana. Bild unten: Man beachte die spektakuläre Straßenführung.

Zusatzübung (Bild unten): Im Süden des Passes kann man noch zu einigen der roten Felsen bei Arbatax weiterfahren. Wenn man diese auch noch sehen will, schlägt sich das mit zusätzlichen 50 Kilometern zu Buche. Unser Obmann war natürlich dort. Ehrensache.

Mehr zum Passo Genna Silana gibt es hier zu lesen – es ist kein Zufall, dass die Bilder teilweise identisch sind 😉