Verhaltensregeln Mountainbike

Fast jeder Mountainbiker hat schon einmal oder gar öfters eine Begegnung mit einem grün gekleideten Mann gehabt, bei der man dann (hoffentlich nur) belehrt wurde, dass man da, wo man unterwegs ist eigentlich nichts verloren hat.

Auch bei uns im Pielachtal gibts es einige Gebiete, bei denen die "Trefferquote" relativ hoch ist. Bitte Vernunft walten lassen und solche Forststrassen möglichst meiden oder diese Wege überhaupt nicht befahren. Gerade am frühen Morgen oder bei Einbruch der Dämmerung, wo die Wildtiere auf Futtersuche sind, gibt es keine Entschuldigung.

Großteils wird das Mountainbiken auf nicht offiziellen Stecken mehr oder weniger stillschweigend toleriert. Damit dies auch so bleibt ist jeder Biker angehalten, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, Vor allem das Blockieren des Hinterades in Schotterkurven ist tunlichst zu unterlassen; solche sichtbaren Schleifspuren werfen alles andere als ein gutes Licht auf die Biker.

 

Deshalb hier die Regeln der ARGE MTB:
Logo Biker Fairplay
  • Wir fahren nur markierte Routen und im März bzw. Oktober von 9:00 bis 17:00, im April bzw. September von 8:00 bis 18:00, von Mai bis August von 7:00 bis 19:00 Uhr.

  • Wir halten die geltenden Strassenverkehrsordnung STVO ein und überholen Wanderer und Reiter nur im Schritttempo.

  • Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal.

  • Wir hinterlassen die Natur, wie wir sie gerne vorfinden würden - ohne Abfälle.

  • Radfahren abseits der Routen und außerhalb der freigegebenen Zeiten macht uns zu illegalen Bikern.

 

Quelle: http://www.mbike.at 

Bitte im Sinne eines vernünftigen Nebeneinander diese Regeln so weit wie möglich einhalten, wenn auch der letzte Punkt vielleicht nicht immer ganz einfach in die Praxis umzusetzen ist.

 

Weidegatter schließen!

Als Obmann des RadClub Pielachtal bekam Klaus Hartmann im Frühjahr 2008  einen Anruf eines aufgebrachten Landwirtes, dass (angeblich) ein Mountainbiker ein Weidegatter nicht geschlossen hatte und in weiterer Folge das Weidevieh entlaufen ist. Da eine viel frequentierte offizielle Mountainbikestrecke durch das Weidegebiet führt, vermutete der Bauer, dass es sich bei dem Übeltäter um einen Biker gehandelt haben musste. Ob dies auch tatsächlich so der Fall war, ist unklar. Genauso unklar ist, ob der (mögliche) Radler Mitglied unseres RadClubs ist.

Wie es auch immer vor sich ging – bitte Weidegatter nach dem Öffnen wieder schließen! Selbst wenn auf den ersten Blick kein Weidevieh sichtbar ist und die mancher Orts errichteten Einzäunungen manchmal wie eine Schikane gegen Mountainbiker erscheinen mögen, ist ein vorher geschlossenes Gatter nach dem Öffnen wieder zu schließen. An und für sich eine Selbstverständlichkeit; jedoch bringt ein Fehlverhalten eines Einzelnen alle Biker in Verruf.